Mehr Kurzgeschichten

Diesmal möchte ich gern zwei kleine Geschichtchen oder Story-Fragmente mit euch teilen, die definitv aus dem Bereich Fantasy kommen. Geschrieben habe ich sie ursprünglich als eine Art Stimmungs-Kostprobe für ein Rollenspiel-Setting, welches ich mit einem Freund zusammen entwickelt habe, das aber nie das Licht der Welt erblickt hat.

Trotzdem krame ich diese Texte von Zeit zu Zeit heraus und muss ähnlich dümmlich grinsen wie Kharn, wenn ich sie lesen. Vielleicht hab ich ja Glück und es geht euch ähnlich. Lasst es mich wissen. 🙂

Abendunterhaltung

Kharn wankte mit einem dümmlichen Grinsen in die Schenke, setzte sich und nahm einen tiefen Schluck aus dem halbvollen Krug der vor ihm stand. Der Authúnsker war nur kurz zum Pissen vor die Tür gegangen und die kühle Nachtluft hatte seinen vom Alkohol vernebelten Verstand wieder etwas geklärt. Erst als er den Krug wieder absetzte und ihn mit einem Krachen auf den groben Holztisch niedergehen liess bemerkte er, dass er nicht mehr allein am Tisch saß.

Ihm gegenüber hatte sich ein drahtiger Kerl niedergelassen, dessen Gesicht aussah, als hätten ein paar Straßenräuber seinen Kopf dazu benutzt, sich den Dreck von den Stiefeln zu kratzen. Der Gestank nach altem Schweiß und billigen Huren kroch wie eine zähe, wabernde Brühe über den Tisch auf Kharn zu.

„Was willsu?“, wollte Kharn wissen und verzog das Gesicht, als der Gestank des Mannes bei ihm angekommen war. „Verpiss Dich! Du stinkst.“ Kharn war nie besonders gut mit Worten gewesen und der Alkohol tat sein übriges, um seiner Ausdrucksweise endgültig den Rest zu geben.

„Die Geschichte, die Du da vorhin erzählt hast.“, begann der Mann. Seine Stimme hatte einen  unangenehm rasselnden Klang, der Kharn an eine Kröte erinnerte. „Ist die wahr?“
Er musterte sein Gegenüber, dessen Augen nervös im Schankraum umherirrten.

„Seh‘ ich aus wie’n Lügner?“, fragte Kharn, lehnte sich auf seinem Stuhl zurück und kratze sich am Sack.
Der Mann hob beschwichtigend die Hände. „Aber nein, ganz und gar nicht. Ich habe mich nur gefragt, wie Du es wohl geschafft hast, ganz allein mit sechs Banditen fertig zu werden.“

Kharn zeigte ihm ein breites, bösartiges Authúnsker-Grinsen. „Frag noch mehr so’n Scheiß und ich zeig‘ Dir wie ich’s gemacht hab.“

„Naja, es verhält sich nun einmal so, dass einer dieser Banditen mein Bruder war.“
Noch bevor Kharn die Bedeutung der Worte begriffen hatte, legte sich von hinten eine Schlinge um seinen Hals und schnürte ihm die Luft ab. Der Authúnsker keuchte und grunzte und ruderte mit den Armen. Der Kerl, der ihn würgte war kräftig, das musste man ihm lassen.

Der kleinere Kerl, der ihm gegenüber saß, sprang auf und kam auf ihn zu. In seiner Hand blitzte etwas auf, das nur ein Dolch oder etwas anderes spitzes mit scharfen Kanten sein konnte.

„Und Du willst es ganz allein mit sechs Männern aufgenommen haben?“ fragte der Mann mit der Krötenstimme abfällig, als Kharns Gesicht sich langsam rot verfärbte und seine Augen hervortraten. Jetzt war es an ihm zu grinsen. Dabei entbößte er zwei Reihen gelber, verfaulter Zähne.

„Sag mir wo die Beute ist, und ich beschere Dir einen schnellen Tod.“
Kharn zappelte mit weit aufgerissenem Mund auf seinem Stuhl herum und versuchte sich aus dem gnadenlosen Griff des Mannes hinter ihm zu winden. Er spürte seine Sinne schwinden und wusste, dass er jetzt handeln musste, oder er würde noch in dieser Nacht auf dem dreckigen Boden der Schenke krepieren. Er sammelte seine letzten Kräfte und warf sich mit seinem ganzen Gewicht nach links herum. Die Schlinge schnitt ihm dabei in den Hals und Kharn schrie auf. Der kräftige Kerl hinter ihm wurde von den Füßen gehoben, verlor das Gleichgewicht und krachte auf einen Stuhl, der unter seinem Gewicht zersplitterte. Dieser Moment reichte Kharn aus, nach der Schlinge zu greifen und sie in die andere Ecke der Schenke zu schleudern. Der kleinere Mann hieb mit dem Dolch nach dem Authúnsker und verpasste ihm einen tiefen Schnitt am Oberschenkel. Kharn jaulte auf und machte eine Satz zurück.

Hustend und nach Luft schnappend stand er wie ein in die Enge getriebenes Tier da und musterte seine Gegner. Blut rann ihm von dem dünnen Schnitt an seinem Hals und tränkte sein wollenes Hemd. Die Wunde an seinem Bein pochte im Rythmus seines Herzschlages.

Seine Angreifer hatten sich wieder gesammelt und umrundeten ihn, um aus verschiedenen Richtungen angreifen zu können. In der Hand des Kerls, der ihn gewürgt hatte, blitzte eine gefährlich aussehende Klinge. Kharn schnappte sich eines der zersplitterten Stuhlbeine vom Boden und schwang es abwehrend vor sich.

„Das muss nicht blutig enden!“, rief ihm der Kleinere zu. „Wo ist die Beute?“
Kharns Stimme war nicht viel mehr als ein Gurgeln. „Im Loch Deiner Mutter.“ Er wollte lachen, aber mehr als ein Husten brachte er nicht heraus.

Der Angriff kam gleichzeitig. Von links stürmte der große Kerl auf den Authúnsker zu, während der Kleinere von rechts kam. Das Schwert des Größeren schnitt durch die Luft und Kharn duckte sich instinktiv darunter hindurch, während der Dolch des Kleineren nach vorn zuckte. Er packte seinen Arm, drehte leicht den Oberkörper und nutze die Kraft des Gegners gegen ihn. Der kleinere Mann taumelte und prallte mit einem Keuchen gegen seinen Verbündeten. Kharn war sofort hinter ihm und hämmerte ihm mit voller Wucht das Stuhlbein in die Kniekehle. Der kleinere Mann schrei auf vor Schmerzen und Frustration und sackte auf die Knie, als sein Bein das eigene Gewicht nicht mehr halten konnte. Der größere Mann riss gleichzeitig seinen Ellenbogen nach hinten und traf seinen Gegner im Gesicht. Kharn hörte noch seine Nase brechen, aber den Schmerz würde er erst in ein paar Stunden spüren, wenn das Adrenalin seinen Körper nicht mehr wie eine Maschine antrieb. Er packte den Kopf des kleineren Mannes, der vor ihm kniete und riss daran. Mit einem feuchten Knacken brach dessen Genick und der Mann sankt zu Boden. Der große Kerl versuchte ihm erneut die Faust ins Gesicht zu rammen, aber Kharn tauchte diesmal unter seinem Schlag hindurch. Er holte mit dem Stuhlbein aus und rammte es mit der abgesplitterten Seite in den Bauch seines Gegners.

Der Hühne machte kein Geräusch, als das zersplitterte Holz durch seine Haut stieß und irgendwo in seinen Organen stecken blieb. Er riss nur ungläubig die Augen auf und ein dünner Faden Blutes rann ihm aus dem Mundwinkel, als er vornüber kippte.

Kharn spuckte auf seinen Gegner und wankte zu einem der Tische hinüber. Er stellte einen Hocker auf und setzte sich. Er musterte seine Wunden und stellte frustriert fest, dass ihn der Schnitt an seinem Bein vermutlich die nächsten paar Wochen schmerzhaft an diese Begegnung erinnern würde. Und eine gebrochene Nase trug auch nicht dazu bei, ihn heute Nacht noch mit irgendeinem Weib in ein warmes Bett zu bringen. Kharn lachte humorlos, als er den fluchenden Wirt aus einem der Hinterzimmer kommen hörte. Dies war wirklich kein guter Abend. Aber alles in allem hätte er noch wesentlich schlimmer enden können.


 

 

Der Wanderer

Das Kopfsteinpflaster der Reichsstraße, die vom Norden Ferros´ bis in die entlegensten Winkel des Südens führt, glänzte feucht im fahlen Schein des Mondes. Ein beständiger Nieselregen spülte mit der ewigen Geduld der Elemente den Dreck aus den Fugen zwischen den Steinen. Lewinn´s Schritte wurden schneller. Ashwater war nciht mehr weit entfernt und die Aussicht auf ein warmes Mahl und ein sicheres Nachtlager im Stroh eines Stalles trieben ihn zur Eile an. Er seufzte, als der Wind das ferne Grollen des Donners zu ihm herüber trug.

Schon seit dem frühen Morgen war er auf den Beinen und seine Knochen waren müde und die Muskeln lahm. Seine wollenden Kleider, waren bis in die letzte Faser durchnässt und liessen ihn frösteln, anstatt ihn zu wärmen. Erschöpft ließ er sich auf einen moosüberwucherten Stein am Wegesrand sinken, um einen Moment zu rasten und die Beine auszustrecken. Den schweren Rucksack stellte er neben sich auf den Boden und streckte sich, von der Last befreit. Ein kleiner Schwall kühlen Wassers rann ihm von seinem breitkrempigen Hut den Rücken hinab, als er den Kopf in den Nacken legte und die Augen schloss, um den Geräuschen der Welt zu lauschen.

Da war das stete Rauschen des Windes, der um die Blätter des Waldes strich. Das Tröpfeln des Wassers auf der Straße. Ein Rascheln irgendwo im Unterholz. Und das bedrohliche Grollen des Donners in der Ferne.

Lewinn wollte gerade seinen Weg fortsetzen, als noch ein Geräusch an sein Ohr drang, das ihn für einen Moment den Atem anhalten ließ. Das scheppernde Klirren von Stahl auf Stahl.

Augenblicklich wanderte seine Hand an den Griff des Schwertes, das er sich – in eine Decke gewickelt – auf den Rucksack geschnallt hatte. Lautlos glitt die schlanke Klinge aus der schützenden Hülle und Lewinn blickte sich suchend um. Hastig versteckte er sein Gepäck unter ein paar Ästen und Blättern und schlug sich in den nahen Wald, um der Quelle des Lärms nachzugehen. Mit schmerzenden Augen versuchte er die Dunkelheit der Nacht zu durchbohren, aber viel mehr als vage Umrisse konnte er nicht erkennen, denn das Blätterdach des Waldes versagte dem ohnehin schon spärlichen Licht des Mondes den Weg bis zum Boden.

Der Kampfeslärm wurde lauter, als sich Lewinn einer Straßenbiegung näherte, auf der sich ein fahrender Händler und dessen Eskorte von zwei Mann, einen erbitterten Kampf mit einem Haufen Banditen lieferte. Die Achse des Wagens, mit dem der Händler unterwegs war, schien gebrochen und die Banditen hatten die arglosen Wachen scheinbar überrascht, als sie mit den Reparaturen beschäftigt waren.

Lewinn trat mit dem Schwert in der Hand aus dem Dickicht und ging gelassen auf die Kontrahenten zu. Als er sich auf 10 Meter genähert hatte, rief er dem Händler, der auf dem Dach seines Wagens stand und sich den Angreifern erwehrte zu: „He da! Du siehst aus, als könntest Du Hilfe brauchen!“

Einer der Banditen, dessen Gesicht hinter einer schmutzigen dunkelbraunen Maske verborgen war, kam auf ihn zu.
„Du verpisst Dich besser, wenn Dir Dein Leben lieb ist.“
„Wie siehts aus? Für 20 Goldkronen gehe ich Dir und Deinen Wachhunden zur Hand.“, rief Lewinn erneut dem Händler zu, ohne den Banditen zu beachten.

„Hörst Du schlecht, Drecksack?“, raunte der Bandit ihm zu und fuchtelte dabei bedrohlichen mit einem rostigen Säbel herum.
„20 Kronen! Abgemacht!“, antwortete der Händler schließlich.
„Hab ich Dein Ehrenwort?“
„Was immer Du verlangst.“ Lewinn lächelte, als er die Worte des Händlers vernahm.

Der Schurke vor ihm, war der Ignoranz seiner Person überdrüssig und ging auf ihn los.
„Bist Du bescheuert, Mann? Ich hab gesagt…“

Weiter kam der Bandit nicht. Lewinn wirbelte blitzschnell herum und trennte ihm den Kopf von den Schultern. Gurgelnd sank der Körper des Banditen zu Boden und das Blut mischte sich mit dem Regenwasser und rann in kleinen Rinnsalen zwischen den Pflastersteinen hindurch.

Vier Banditen waren in den Kampf mit den Söldnern und dem Händler verstrickt, aber am Waldrand konnte Lewinn noch zwei weitere ausmachen, als er sich in das Kampfgetümmel stürzte. Er konnte einen der Banditen überraschen, der in einen Zweikampf mit einem Söldner verwickelt war, und trieb ihm sein Schwert in die Seite bevor dieser reagieren konnte.

Ein weiterer wollte seinen Schlag parieren, doch tauchte er unter dessen Waffe hindurch und schlitze ihm den Bauch auf, so dass die Eingeweide herausquollen und mit einem feuchtem Platschen auf dem Straßenpflaster landeten.

Um einem Hieb auszuweichen, warf sich Lewinn seitwärts, rollte sich ab und zog dabei ein blitzenden Messer aus einer Schlaufe an seinem Stiefel. Seine Hand zuckte nach vorn und das Messer durchschnitt pfeifend die Luft, um sich tief in den Augapfel eines weiteren Banditen zu graben, der sofort nach hinten umkippte. Der vierte Bandit bekam es mit der Angst zu tun und wollte fliehen, aber Lewinn setzte ihm nach und schleuderte ihm sein Schwert hinterher. Er verfehlte sein Ziel nicht und die Klinge durchbohrte den Dieb von hinten.

Lewinn suchte mit Blicken den Waldrand ab, aber von den zwei verbliebenen Banditen fehlte jede Spur. Wahrscheinlich waren sie geflohen. Gut für sie.

Lewinn atmete einmal tief durch und schloß für einen Moment die Augen, als er eine kühle Klinge an seinem Hals spürte. Sofort streckte er den Arm aus und krümmte die Finger leicht zusammen. Das Schwert, das noch im Leib des Diebes steckte, zuckte wie ein silberner Blitz heran und landete genau in seiner Hand. Er fuhr herum, bereit den Schurken hinter ihm zu töten, konnte aber den Schlag im letzten Moment bremsen als er erkannte, dass es kein Dieb war, sondern einer der Söldner. Die beiden Männer standen einander gegenüber. Die Schwerter ausgestreckt an der Kehle des Anderen.

Der Söldner sprach mit vor Angst zitternder Stimme: „So kämpft kein normaler Mensch.“
Lewinn schnaubte abschätzig. „Die Banditen sind weg, oder etwa nicht?“
„Verschwinde Dämon, bevor ich Deinen Pelz mit Bolzen spicke!“ Diesmal war es die Stimme des Händlers, die zu ihm hinüber dröhnte. Er hatte eine Armbrust auf ihn gerichtet.

Lewinn ließ sein Schwert sinken und steckte es an seinen Gürtel.
„Mit der Ehre scheint es in dieser Gegend nicht weit her zu sein.“
Der Händler lachte. „Ehre, wem Ehre gebührt.“

Er nickte dem Händler zu und ging die Straße hinab, zurück in die Richtung aus der er gekommen war, holte sein Gepäck und schritt erneut die Straße entlang, vorbei an dem mistrauischen Händler und seinen Söldnern, die noch immer den Wagen reparierten. Er würdigte sie keines Blickes, sondern winkte ihnen nur im Vorbeigehen zu.

„Sieh zu, dass Du verschwindest, Magierpack!“, rief ihm einer der Söldner noch hinterher.

Lewinn aber lächelte, als er den kleinen Geldbeutel in seiner Hand öffnete und darin weit mehr fand als 20 Goldkronen. Magier winken nicht.

Advertisements

Schlagwörter: , , ,

About Uebelator

Filmfan, Videospieler, Nerd.

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s

dennishaackergrafik.wordpress.com/

Dennis Haacker / Grafik und Design

NerdicReviews

News, Games, Reviews & mehr

thomasthomasius

Noch einer der denkt, er wüsste was über Filme

Cinemagisch

FilmBlog von Ivonne Sielaff

What's Best in Life?

Ein Popkultur-Buchclub für Nerds

Dampfbloque

Alltag und Humor

Jargs Blog

Blog über Bücher und Medien

GREIFENKLAUE - BLOG

Rollenspiel ^ Fanzines ^ Podcast ^ RPG-Szene ^RPG-News ^LARP ^ Tabletops ^ Dungeons ^Maps ^Minis

Cinematographic Tides

Filmische Gezeiten / Filmbesprechungen nach Wetter- und Stimmungslage / Klönschnack inbegriffen

haltstop

Halt, stop - jetzt denke ich! Und zwar über Kino, Film und Fernsehen.

MovieTipp

Filme & Serien

Aequitas et Veritas

Zwischendurchgedanken

zacksmovie

Film- und Serienkritiken

jacker's 2 Cents...

Filme // Musik // Podcasts // Sport // Kunst // Nerdstuff

Michael Meiser

Fotos & Texte / Photos & Texts

Das Batman-Projekt

Kritiken und News zum Dunklen Ritter

Filmexe - Blog über Filme und Serien

Filme und Serien werden bei uns besprochen, in Form von Kritiken und auch einem Podcast. Jede Woche gibt es zwei Filmkritiken zu Filmen die gerade im Kino laufen oder auch schon länger draußen sind, der Filmpodcast heißt Filmexe Podcast.

Meine Kritiken

Filme, Serien, Bücher und Gesellschaftsspiele

Inglourious Filmgeeks

Die Filmwelt aus jungen Augen

Review-Mädchen

Beauty ● Nagellack ● Reviews

Star Wars Revisited News

"What the Special Editions should have been!"

ergothek

Der Blog mit dem DeLorean

%d Bloggern gefällt das: