Ersteindruck: Flash

Bei Amazon Instant Video gibts gerade die erste Staffel von Flash und da hab ich mir in einer ruhigen Minute mal gedacht, ich schau einfach mal rein.

Ich war eher skeptisch, denn die damit verknüpfte Serie Arrow hat mir schon nicht so besonders gut gefallen und ich habe nach 2-3 Folgen aufgegeben.
Mit Superhelden im TV ist es eben so ene Sache. Natürlich sind die Budgets da geringer als bei Kinoflmen und so sehen solche Serien irgendwie zwangsläufig ein wenig billig aus und fühlen sich ganz stark nach TV. Daredevil und Jessica Jones waren da für mich die positiven Ausnahmen, die die Regel bestätigen.

Ich hab Flash trotzdem eine Chance gegeben und siehe da…. Ich bin geflashed.

Die Handlung:
Der junge Typ Barry Allen arbeitet mit seinen gefühlt 19 Jahren bereits als Forensiker bei der Polizei von Central City (kreativer Name für eine Stadt, wobei Metropolis, die Heimat von Superman da noch schlimmer ist). Er ist so verdammt gut in seinem Job, dass er bei der Untersuchung enes Tatortes sogar ähnliche Spezialeffekte zur Visualisierung seiner Gedanken benutzt, wie Sherlock Holmes in der erfolgreichen BBC Serie.

Überhaupt ist der Job als Forensiker scheinbar echt toll. Barry hat ein cooles Büro, in dem er offenbar machen kann, was er will, muss nur mal wirklich an die Arbeit, wenn mal wieder jemand umgebracht wurde, hat den Rest des Tages Freizeit und wenn er mal zu spät kommt – was scheinbar öfters mal passiert – stört das auch niemanden so wirklich. Im nächsten Leben will ich seinen Job!!!

Aber ich schweife ab… Als Barry noch ein Kind war, wurde seine Mutter von einem seltsamen gelben, Kerl umgebracht, der sich ganz schnell bewegen konnte, was die Behörden aber so abwegig fanden, dass sie lieber mal seinen Papa verhaftet haben.

Fortan wuchs Barry also beim Papa seiner besten Freundin Iris auf, in die er bis heute verknallt ist, es sich aber nie getraut hat das zu sagen.

Als der vermutlich brilliante Wissenschaftler Dr. Harrison Wells seinen tollen neuen Teilchenbeschleuniger ausprobieren will, geht dabei einiges schief, ein paar Leute sterben, Barry wird von einem Blitz getroffen und etliche andere People kriegen auch irgendwie Strahlung und Schockwellen oder sowas ab.

Als Barry nach 9 Monaten im Koma wieder erwacht, ist er plötzlich superschnell udn stellt fest, dass es scheinbar noch andere Leute wie ihn gibt, die die verrücktesten Dinge anstellen können.

Er wird recht bald von Dr. Wells rekrutiert und arbeitet dann für seine S.T.A.R. Labs zusammen mit einer schicken Rothaarigen und einem langhaarigen Dödel, der mir irgendwie unheimlich ist. Oh und ganz nbenbei entdeckt Barry seine humanitäre Seite und nutzt seine Fähigkeiten, um den Menschen von Central City zu helfen.

Flash ist ordentlich gemachte Serien-Unterhaltung, die zwar nicht so anspruchsvoll ist wie Daredevil sondern eher wie eine Standard-TV-Serie anmutet, aber dennoch macht sie mir Spaß und kommt irgendwie deutlich lockerer und leichter daher als die eher depressiven Marvel-Serien.

Hier und da wurde ich sogar echt überrascht und die Serie macht einen guten Job, jede Menge Potenzial für Konflikte und Drama zu streuen.

Die Charaktere:
Barry soll irgendwie als Nerd etabliert werden, was allerdings nicht so richtig funktioniert, da man ihn nie dabei sieht, wie er irgendwas nerdiges tut und er obendrein viel zu sehr nach Beverly Hills aussieht. Trotzdem spielt er ganz gut und wird irgendwie getrieben von seinem Wunsch anderen Leuten zu helfen und seinen Papa aus dem Gefängnis zu bekommen.

Generell hab ich das Gefühl, dass viele der Charaktere irgendwie zu jung sind für die Jobs, die sie machen und viel zu gut dafür aussehen. Ja, es mag ein Klischee sein, aber Hackerinnen sind vermutlich eher selten High Heels tragende, blonde Playboy-Bunnies.

Der Look:
Die Serie sieht gar nicht so schlecht aus. Die Flash-Effekte sind nett gemacht, aber die Beleuchtung ist serientypisch generell eher etwas mau.

Fazit:
Flash ist locker, flockige Superhelden-Unterhaltung und fühlt sich im positiven Sinne ein wenig an, wie eine Serie, die es so auch in den 90ern hätte geben könne. Mir macht sie gerade viel Spaß und ich bin gespannt, wie es weitergeht.

 

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